Einen Rucksack mussten wir hängen lassen…

Im zweiten Anlauf hat es nun dieses Jahr geklappt – Horst´s Gletschertouren.

5 Vereinsmitglieder haben sich am Donnerstag den 12.07. Nachmittags auf den Weg zu unserer Unterkunft in Fließ aufgemacht. Aus Bayern ist noch Rudi angereist, den wir von einer früheren Teilnahme am Rosenheimer Radmarathon sowie dem Mannschaftszeitfahren Bodensee kennen. Als erste Tour für den Freitag haben wir uns den Rettenbachferner vorgenommen. Die nicht wirklich schöne Anfahrt bis zum Eingang des Ötztales haben wir mit dem Auto zurück gelegt und sind die Tour von der Ortschaft Roppen aus gestartet. Über Ötz ging es das Ötztal hinauf bis Sölden. Direkt nach dem Ortsende geht es rechts zum Rettenbachferner, und wie in allen Beschreibungen zu finden = Hochprozentig!!! Über knapp 13km Länge geht es stetig mit 10-14% bergauf. Kurze Erholung hatten wir wirklich nur auf Höhe der Mautstation (300m ohne Steigung). Da es trotz Sonnenschein auf knapp 2800m Höhe nicht gerade warm war, ging es nach kurzem Fotostopp und übergestreifter Windjacke in die Abfahrt. Und auch diese war anstrengend, da ohne groß zu treten Geschwindigkeiten von gut 86km/h erreicht wurden und wir somit die Bremsanlagen unserer Rennräder kräftig bemühen mussten. Dies war dann auch an der Farbe einer Bremsscheibe gut sichtbar, wie heiß die Felgen waren, haben wir nicht getestet. Die Rückfahrt von Sölden nach Roppen war zügig, da leicht bergab und ohne echte Steigungen.

Für den zweiten Tag wurde die Tour Pitztal ausgewählt. Von unserer Unterkunft aus ging es ohne Warmfahrphase sofort in den Anstieg zur Piller Höhe (1573m ü NN). Dort wird man mit einem herrlichen Ausblick ins Tal belohnt. Während der Abfahrt nach Wenns konnten wir uns schon mal ein Bild von der auf dem Rückweg anstehenden Auffahrt machen. Die Strecke ins Pitztal von Wenns bis zur Talstation Gletscherexpress verläuft ohne große Steigungen. Dies nutzen zwei Teilnehmer um sich mal richtig aus zu toben. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht wurden am Ende der Sackgasse die restlichen 4 Teilnehmer empfangen. Zurück nach Wenns konnten wir wieder unsere Stärken im Windschattenfahren einsetzen und hatten viel Spaß bei dieser Abfahrt. Nach kurzem Boxenstopp in Wenns ging es erneut hinauf zur Piller Höhe, diesmal von der anderen Seite . Dieser Anstieg lies sich doch besser fahren als nach der Abfahrt angenommen. Nach den letzten bergab Kilometer zurück nach Fließ haben wir auch diese Tour mit einem TAB (Tour-Abschluss-Bier) beendet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es Gewitter und Regen, und am Morgen zogen am Himmel dichte Wolken und aus dem Tal dicke Nebelschwaden. Unser Plan erst mal bis nach Prutz mit dem Auto zu fahren hat einsetzender Regen durchkreuzt. Angesichts der Wetteraussichten und Temperaturen haben wir beschlossen, den letzten Gletscher nicht zu fahren: den Kaunertaler Gletscher. Somit machten wir uns auf den Weg zurück nach Oberschwaben. Nach dem Arlberg wurde das Wetter immer besser und unsere 3 Alpenbreveler haben sich kurz entschlossen aufgemacht, doch noch eine Runde auf dem Rad zu drehen. Von Dornbirn aus ging es über Bildstein-Lorena-Furkajoch zurück nach Dornbirn. Im Vergleich zum Alpenbervet für die Drei vermutlich eine Sprintstrecke….

Die Daten der einzelnen Touren:

Rettenbachferner 106km 2300 Hm

Pitztal 89km 2000 Hm

Furkajoch 105km 2250 Hm

Insgesamt war es wieder ein tolles Unternehmen und wir hatten alle viel Spaß.

Ja, nun haben wir wieder einen Rucksack den wir noch abhängen müssen, aber unser „Trainer“ hat schon Ideen, wie das mit anderen Touren nächstes Jahr realisierbar ist….

…na dann,    Kaunertal,    wir kommen !!!

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